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Susie Wolff
Susie Wolff (* 6. Dezember 1982 in Oban, Schottland als Susie Stoddart) ist eine britische Rennfahrerin. Sie trat von 2006 bis 2012 in der DTM für Mercedes-Benz an und ist seitdem Testfahrerin für das Williams-Team in der Formel 1.

Karriere

Anfänge im Motorsport (1996–2005)

Wolff startete ihre Motorsportkarriere 1996 im Kartsport, wo sie zur britischen Kartfahrerin der Jahre 1996–2000 gewählt wurde. 1997 belegte sie jeweils den ersten Platz der 24hr Middle East Kartmeisterschaft und der schottischen Intercontinental-Junior-A-Kartmeisterschaft. 1998 folgten der zehnte Platz in der britischen Junior-Intercontinental-A-Kartmeisterschaft und der elfte in der europäischen Intercontinental-Junior-A-Kartmeisterschaft. Bei der Formula-A-Kartweltmeisterschaft 2000 erreichte Wolff den 15. Rang.

Bereits 2000 gab Wolff ihr Formelsportdebüt in der britischen Formel Ford, in der sie zu einigen Rennen antrat. 2002 wechselte Wolff in die britische Formel Renault. Nachdem sie in ihrer ersten Saison den 18. Gesamtrang belegt hatte, verbesserte sie sich 2003 mit einer Podiumsplatzierung auf den neunten Platz in der Gesamtwertung. Sie wurde in dieser Saison zum BRDC Rising Star gewählt. Außerdem kam sie in die Endrunde des McLaren Autosport BRDC Award, mit dem ihr Teamkollege Alex Lloyd, der Vizemeister geworden war, ausgezeichnet wurde. 2004 bestritt Wolff ihre dritte Saison in der britischen Formel Renault. Während mit Westley Barber erneut ihr Teamkollege die Vizemeisterschaft errang, wurde sie mit drei Podest-Platzierungen Fünfte in der Meisterschaft. In dieser Saison kam sie erneut in die Endrunde des McLaren Autosport BRDC Award.

2005 wechselte Wolff zunächst in die britische Formel-3-Meisterschaft zu Alan Docking Racing. Sie erzielte bereits in ihrem ersten Rennen als Neunte Punkte. Nach zwei Rennen endete ihr Engagement allerdings infolge einer Fußgelenksverletzung. Die Meisterschaft beendete sie als 18. Im weiteren Verlauf des Jahres startete sie zweimal im britischen Porsche Carrera Cup.

DTM (2006–2012)

2006 wechselte Wolff in den Tourenwagensport und startete für Mücke Motorsport in der DTM. Sie erhielt ein zwei Jahre altes Modell der AMG-Mercedes C-Klasse. Ein neunter Platz beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring war ihre beste Platzierung. 2007 blieb Wolff bei Mücke und trat erneut in einem zwei Jahre alten Modell der AMG-Mercedes C-Klasse an. Im ersten Saisonlauf auf dem Hockenheimring war sie in einen schweren Unfall mit Tom Kristensen verwickelt. Während Kristensen pausieren musste, blieb Wolff unverletzt. Mit einem zehnten Platz in Mugello als bestem Ergebnis beendete sie auch ihre zweite DTM-Saison ohne Punkte.

2008 wechselte Wolff zu Persson Motorsport und erhielt erstmals ein ein Jahr altes Fahrzeug, einen sogenannten Jahreswagen. Damit verfügte sie über dieselben technischen Voraussetzungen wie ihre Teamkollegen Gary Paffett und Mathias Lauda. Im Gegensatz zu ihren Teamkollegen blieb Wolff auch in dieser Saison ohne Punkte. Ihr bestes Saisonergebnis war ein zehnter Platz auf dem Norisring. 2009 erzielte Wolff abermals keine Punkte. Während zwei zehnte Plätze ihre besten Platzierungen waren, gewann ihr Teamkollege Jamie Green ein Rennen und schloss die Saison auf dem siebten Meisterschaftsrang ab.

2010 erhielten Wolff und Green mit CongFu Cheng einen weiteren Teamkollegen. Alle drei erhielten einen Jahreswagen der AMG-Mercedes C-Klasse. Beim dritten Saisonrennen auf dem EuroSpeedway Lausitz gelangen ihr der siebte Platz und somit im 44. Rennen die ersten Punkte in der DTM. Beim neunten Lauf auf dem Hockenheimring wiederholte sie diese Platzierung. Die Meisterschaft schloss sie auf dem 13. Gesamtrang ab und ließ Cheng in der Gesamtwertung hinter sich. Mit Green, der auch in diesem Jahr ein Rennen gewann, konnte sie allerdings erneut nicht mithalten. 2011 bestritt Wolff ihre vierte Saison für Persson. Am Saisonende war sie mit einem elften Platz als bestes Resultat ohne Punkte.

2012 fuhr Wolff erneut für das Mercedes-Team Persson in der DTM. Sie erhielt mit einem DTM AMG Mercedes C-Coupé erstmals ein aktuelles Fahrzeug. Am Saisonende war ein zwölfter Platz ihr bestes Ergebnis. Sie wurde von allen Markenkollegen geschlagen. Wolff beendete ihre DTM-Karriere zum Ende der Saison.

Formel 1 (seit 2012)

Neben ihrem Engagement in der DTM war Wolff 2012 als Entwicklungsfahrerin bei Williams F1 in der Formel 1 tätig. 2013 und 2014 blieb Wolff als Testfahrerin bei Williams. 2014 nahm Wolff bei den Grands Prix von Großbritannien und Deutschland jeweils am ersten freien Training teil und wurde damit die erste Fahrerin nach Giovanna Amati 1992, die an einem Formel-1-Wochenende zum Einsatz kam.

Persönliches

Susie Wolff ist seit Oktober 2011 mit Toto Wolff, Motorsportchef bei Mercedes, verheiratet. Das Paar lebt in Ermatingen am Bodensee.

Dieser Artikel basiert auf dem Wikipedia-Artikel „Susie_Wolff“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 22:06, 29. Jun. 2015 (Permanentlink) und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Susie Wolff
Exakter Name: Susie Wolff (geb. Stoddart) Susie Wolff
Nation: Vereinigtes Königreich Großbritannien
Geboren: 6. Dezember 1982 (Oban)
Gestorben:
Erstes Rennen: Hockenheimring I 2006
Letztes Rennen: Hockenheimring II 2012
Meldungen: 72 Siege: 0
Starts: 71 Poles: 0
Punkte: 4 Schn. Runden: 0
Platzierung
Der Fahrer kam 0× auf dem ersten Platz ins Ziel Der Fahrer kam 0× auf dem zweiten Platz ins Ziel Der Fahrer kam 0× auf dem dritten Platz ins Ziel Der Fahrer kam 0× auf dem vierten Platz ins Ziel Der Fahrer kam 0× auf dem fünften Platz ins Ziel Der Fahrer kam 0× auf dem sechsten Platz ins Ziel Der Fahrer kam 2× auf dem siebenten Platz ins Ziel Der Fahrer kam 0× auf dem achten Platz ins Ziel Der Fahrer kam 1× auf dem neunten Platz ins Ziel Der Fahrer kam 7× auf dem zehnten Platz ins Ziel Der Fahrer kam 6× auf dem elften Platz ins Ziel Der Fahrer kam 8× auf dem zwölften Platz ins Ziel Der Fahrer kam 6× auf dem 13. Platz ins Ziel Der Fahrer kam 7× auf dem 14. Platz ins Ziel Der Fahrer kam 10× auf dem 15. Platz ins Ziel Der Fahrer kam 6× auf dem 16. Platz ins Ziel Der Fahrer kam 3× auf dem 17. Platz ins Ziel Der Fahrer kam 1× auf dem 18. Platz ins Ziel Der Fahrer kam 1× auf dem 19. Platz ins Ziel Der Fahrer kam 2× auf dem 20. Platz oder schlechter ins Ziel Der Fahrer kam 11× nicht ins Ziel Der Fahrer wurde 0× disqualifiziert
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 ≥20 DNF DSQ
Startplatz
Der Fahrer startete 0× vom ersten Platz Der Fahrer startete 0× vom zweiten Platz Der Fahrer startete 0× vom dritten Platz Der Fahrer startete 0× vom vierten Platz Der Fahrer startete 0× vom fünften Platz Der Fahrer startete 0× vom sechsten Platz Der Fahrer startete 0× vom siebenten Platz Der Fahrer startete 0× vom achten Platz Der Fahrer startete 0× vom neunten Platz Der Fahrer startete 1× vom zehnten Platz Der Fahrer startete 1× vom elften Platz Der Fahrer startete 5× vom zwölften Platz Der Fahrer startete 4× vom 13. Platz Der Fahrer startete 6× vom 14. Platz Der Fahrer startete 9× vom 15. Platz Der Fahrer startete 4× vom 16. Platz Der Fahrer startete 12× vom 17. Platz Der Fahrer startete 12× vom 18. Platz Der Fahrer startete 10× vom 19. Platz Der Fahrer startete 8× vom 20. Platz oder schlechter Der Fahrer startete 1× nicht ins Rennen Der Fahrer konnte sich 0× nicht fürs Rennen qualifizieren
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 ≥20 DNS DNQ

  • DTM AMG Mercedes C-Klasse (2006)
  • DTM AMG Mercedes C-Klasse (2007)
  • DTM AMG Mercedes C-Klasse (2008)
  • DTM AMG Mercedes C-Klasse (2009)
  • DTM AMG Mercedes C-Klasse (2010)
  • DTM AMG Mercedes C-Klasse (2011)
  • DTM AMG Mercedes C-Coupé (2012)

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